Prof. Fernando Coelho

Studiengangsleiter Tanzpädagogik

GEBURTSORT

geboren in Niterói, Rio de Janeiro, Brasilien

AUSBILDUNG

  • Balletttänzer: Centro de Danças Helfany & Jânia
  • Betriebswirtschaftslehre: Universidade Gama Filho
  • Diplom Bühnentanzpädagoge für Klassischen Tanz, Modernen Tanz und Pas de Deux: Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim/Heidelberg

KARRIERE

Internationale Bühnenerfahrung als Solist:

  • Ballet Jovem Helfany & Jânia (Helfany Peçanha)
  • Corpo de Baile da Cidade de Niterói (Helfany Peçanha)
  • Fundação Theatro Municipal do Rio de Janeiro (Tatiana Leskova)
  • Grupo de Dança D.C. (João Wlamir)
  • Badisches Staatstheater Karlsruhe (Germinal Casado)
  • Choreographische (preisgekrönte) Arbeiten z. B. „Entre Nós“, „Beim Schlafen gehen“, „Oposição“, „Canção de Amor“ etc.

LEHRE

  • Internationale Berufserfahrung als Ballettmeister und Direktionsassistent, z. B. Landestheater Salzburg
  • Künstlerischer Berater und Koordinator der „Association L’Avant-scène Danse Jânia Batista" Lausanne seit 1997
  • Gründungsmitglied der Tanzstiftung „Fundação Fluminense de Ballet" in Rio de Janeiro Brasilien seit 1986
  • Gastdozent und Jury Mitglieder bei verschiedenen Ensembles, Workshops und Ausbildungseinrichtungen weltweit

ÜBER MEINE ARBEIT

Ich bin stark im klassischen Tanz verwurzelt und sehe meine Hauptaufgabe darin, nicht nur die Technik, sondern auch die Leidenschaft des Tanzens zu vermitteln. Zusätzlich zu meiner klassischen Spezialisierung bin ich jederzeit offen, auch Impulse aus neuen und zeitgenössischen Strömungen aufzugreifen und umzusetzen. Neben der Ausbildung von Tänzern habe ich mich in den letzten Jahren im Rahmen meiner Lehraufgaben für die Formation zukünftiger Tanzpädagogik intensiv mit der Theorie des Lehrens beschäftigt.

Hauptziele einer Ausbildung zum professionellen Tänzer/Tanzpädagogen sind die Entwicklung einer soliden Technik, in Verbindung mit Musikalität und künstlerischem Ausdruck, sowie der Sicherheit im Vokabular und in der Terminologie des Tanzes. Ebenso wichtig ist mir die Unterstützung der Studierenden  bei ihrer Entwicklung zu einer Künstlerpersönlichkeit, um ihre individuellen Talente entfalten und ihren Horizont erweitern zu können. Nur auf der Basis dieses Selbstverständnisses kann die Studierende die Fähigkeit entwickeln, sich auf das professionelle Berufsfeld vorzubereiten. Soziale Kompetenz, Gruppendynamik, Individualität, Reflexionsvermögen, Motivation und Selbstbewusstsein bilden die Grundlage einer Künstlerpersönlichkeit.